Kulturelle Angebote werden häufig über viele verschiedene Webseiten, Kalender und soziale Netzwerke verteilt. Besonders kleinere Vereine, Initiativen und freie Kulturschaffende haben dabei oft nur begrenzte Möglichkeiten, ihre Angebote an vielen Stellen sichtbar zu machen.
kulturbytes bringt diese Informationen auf einer gemeinsamen Plattform zusammen und stellt sie zugleich als strukturierte Daten für andere Webseiten und Anwendungen bereit.
Worum geht es?
kulturbytes ist im OK Lab Flensburg entstanden und verbindet Veranstaltungen, Kulturorte, Organisationen und Kulturschaffende in einer gemeinsamen Datenbasis.
Menschen können Veranstaltungen und Kulturorte nach Kategorie, Veranstaltungsart, Genre, Datum und Ort entdecken oder sich über eine Karte orientieren. Gleichzeitig erhalten Kulturakteure eine gemeinsame Infrastruktur, über die ihre Angebote sichtbar und auch auf anderen Webseiten nutzbar werden.
Das Projekt richtet sich ausdrücklich auch an kleine Einrichtungen, Vereine, Initiativen und freie Kulturschaffende. kulturbytes soll nicht nur ein weiterer Veranstaltungskalender sein, sondern eine gemeinsam nutzbare digitale Infrastruktur für das kulturelle Leben einer Region.
Warum gibt es das Projekt?
Wer wissen möchte, was in einer Region kulturell passiert, muss heute häufig viele einzelne Quellen kennen. Gleichzeitig müssen Veranstaltende dieselben Informationen an unterschiedlichen Stellen pflegen.
kulturbytes setzt deshalb auf eine gemeinsame strukturierte Datenbasis: Informationen werden einmal erfasst und können anschließend auf verschiedenen Webseiten, regionalen Portalen oder in eingebetteten Veranstaltungskalendern verwendet werden.
So soll die digitale Sichtbarkeit kultureller Angebote verbessert und gleichzeitig der Aufwand für die einzelnen Veranstaltenden reduziert werden.
Offen und gemeinschaftlich
kulturbytes ist kostenlos, quelloffen und gemeinwohlorientiert. Das Projekt soll von den Menschen weiterentwickelt werden können, die es nutzen – technisch ebenso wie inhaltlich.
Neben Kultur werden auch Angebote aus den Bereichen Bildung, Sport, Freizeit, Familie und Gesellschaft berücksichtigt. Ein gemeinsames Kategoriensystem hilft dabei, unterschiedliche Angebote auffindbar zu machen.
Das Projekt ist in Flensburg entstanden, soll aber auch für andere Städte und Regionen nutzbar sein.
Technik und Daten
kulturbytes besteht aus mehreren miteinander verbundenen Open-Source-Komponenten:
- kulturbytes-client – Weboberfläche für Kultursuchende, über die Veranstaltungen und Kulturorte entdeckt werden können.
- uranus-dashboard – Webanwendung für die Erfassung und Pflege von Veranstaltungen, Orten und weiteren Daten.
- uranus – das Backend und die API. Es verwaltet und stellt die strukturierten Veranstaltungs- und Ortsdaten bereit.
- pluto – der Bildserver für die in kulturbytes verwendeten Medien.
Die Komponenten sind so aufgebaut, dass die Daten nicht an eine einzelne Webseite gebunden sind. Die API ermöglicht es, dieselben Informationen auch in andere Webseiten und digitale Angebote zu integrieren.
Mitmachen
kulturbytes lebt davon, dass Kulturakteure ihre Angebote einbringen und Menschen die Plattform ausprobieren und weiterentwickeln.
Du kannst Veranstaltungen und Kulturorte auf kulturbytes entdecken, fehlende oder unklare Informationen melden oder das Projekt technisch, organisatorisch und inhaltlich unterstützen.
kulturbytes soll eine gemeinsame digitale Infrastruktur für Kultur sein – offen entwickelt und von den Menschen mitgestaltet, die sie nutzen.